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Wir empfehlen: | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Eine frei verwendbare Unix-Grundlagenschulung mit muLinuxUm diese Übung auf unsere Arbeitsdiskette zu speichern, legen wir diese in das Disketten-Laufwerk, mounten das Laufwerk nach /a und wechseln in das Verzeichnis /a./# mount /dev/fd0 /a /# cd /a /a#
Die von Unix angebotenen Standardbefehle gehen weit über den z. B. von DOS angebotenen Umfang hinaus.
Viele Aufgaben, für die unter DOS eigenständige Programme erforderlich sind, können hier problemlos durch einige Systembefehle erledigt werden.
Dazu können die einzelnen Befehle in Skript-Dateien aufgenommen werden, die mit den Batch-Dateien von DOS vergleichbar sind.
Aufgrund des erheblich größeren Sprachumfangs ist dabei aber eine wesentlich komfortablere Programmierung möglich.
Gewissermaßen dienen die Unix-Befehle als Module für umfangreichere Anwendungen, die im Gegensatz zu DOS, daher nicht von Grund auf neu programmiert werden müssen.
Zusätzlich lassen sich unter X-Windows diese Skripte sogar mit einer grafischen Oberfläche versehen.
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clear df ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ "test" [New File] 2 lines, 9 chars |
Wir speichern unsere Arbeit und verlassen den Texteditor vi:
[Esc] :wq
Jetzt kommt der zweite Schritt. Wir müssen unsere Datei ausführbar machen. Eine Kontrolle mit ls -l zeigt uns, daß die Datei noch nicht ausführbar ist.
/a/bin# chmod u+x test
Wir kontrollieren noch mal mit ls -l:
/a/bin# ls -l test 1 -rwr--r-- 1 root root 9 Nov 17 17:59 test
Das x zeigt uns, daß wir als Eigentümer bzw. Nutzer (engl. user) diese Datei ausführen können. Dies wollen wir auch gleich tun:
/a/bin# ./test Angaben zur Speicherbelegung auf allen gemounteten Laufwerken
Der Punkt bezeichnet das aktuelle Verzeichnis. Wir können den Befehl auch so eingeben:
/a/bin# /a/bin/test Angaben zur Speicherbelegung auf allen gemounteten Laufwerken
[Alt] [F2]
Dort loggen wir uns auch mit root ein und starten den Texteditor vi:
login: root /# cd /a/bin /a/bin# vi test
So nun können wir auf Konsole 2 unser Skript editieren, speichern ([Esc] :w) und zur Konsole 1 ([Alt] [F1]) wechseln und das Skript aufrufen. Wir nutzen dafür wieder die Befehlswiederholung (Cursortaste nach oben). Zum Weiteren Editieren kehren wir zur Konsole 2 ([Alt] [F2]) zurück.
Leerzeile
# Das ist eine Kommentarzeile!
clear
df
~
~
~
~
~
~
~
~
|
# Das ist eine Kommentarzeile! clear echo "Angaben zur Speicherbelegung:" df ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ |
echo ohne Parameter gibt eine Leerzeile aus. So können wir unser Skript noch etwas schöner gestalten.
# Das ist eine Kommentarzeile! clear echo echo "Angaben zur Speicherbelegung:" df echo ~ ~ ~ ~ ~ |
# Das ist eine Kommentarzeile! clear echo echo "Angaben zur Speicherbelegung:" df $* echo ~ ~ ~ ~ ~ |
Jetzt können wir unser Skript mit Parametern aufrufen. Der Parameter /a zeigt nur die Speicherbelegung für den Mountpoint /a.
/a/bin# ./test /a
Die Parameter /a und /tmp zeigen nur die Speicherbelegung für diese Mountpoints.
/a/bin# ./test /a /tmp
Es können aber auch die entsprechenden Devices als Parameter übergeben werden.
/a/bin# ./test /dev/ram0 /dev/ram1
Hinweis: Die Diskette darf zum Formatieren nicht gemountet sein! Bitte nicht die Arbeitsdiskette und die muLinux-Startdiskette formatieren. Eine Kopie des fehlerfreien Skripts sollte sich zum Schluß auf der Arbeitsdiskette befinden.
So, das war es erstmal mit den Shell-Skripten.
Um diese Übung zu beenden heben wir die mount-Zuordnung unserer Arbeitsdiskette auf.
/a# cd /
/# umount /a
/#
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Das Postfix-Buch. Sichere Mailserver mit Linux. (Gebundene Ausgabe)
von Peer Heinlein | |
| Siehe auch: | |
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| Spam Assassin. Leitfaden zu Konfiguration, Integration und Einsatz (Open Source Library) von Alistair McDonald | |
| SpamAssassin. von Alan Schwartz | |
| POP3 und IMAP. Mailserver mit Courier und Cyrus von Peer Heinlein | |
| Postfix. Einrichtung, Betrieb und Wartung von Ralf Hildebrandt | |
